Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendschutzes
Rund anderthalb Jahre lang hat der SBFV gemeinsam mit 62 Vereinen aus dem Verbandsgebiet des Badischen Sportbundes (BSB) an der Qualifizierungs- und Begleitinitiative «Schutzschild» zur Entwicklung und Umsetzung von Kinder- und Jugendschutzkonzepten im organisierten Sport teilgenommen. Mit einem würdigen Schlusspunkt in den Räumlichkeiten des SC Freiburg ist die Reihe des Badischen Sportbundes zu Ende gegangen. Das überarbeitete Schutzkonzept steht allen SBFV-Vereinen zur Verfügung.
Der SBFV hat die Initiative genutzt, um sein eigenes Kinder- und Jugendschutzkonzept weiterzuentwickeln: Es bündelt unter anderem verbindliche Verhaltensregeln, einen klaren Ablauf für Verdachtsfälle sowie ein Netzwerk externer Fachberatungsstellen. Damit unterstützt der SBFV unterstützt seine Mitgliedsvereine dabei, Kinder- und Jugendschutz aktiv und nachhaltig zu leben. Weitere Informationen, Materialien und Ansprechpersonen zum Thema Kinder- und Jugendschutz finden Interessierte auf der Kinderschutz-Seite des SBFV.
Im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung beim SC Freiburg stand indes die offizielle Übergabe des «Schutzschildes»: eine Acrylplatte, die symbolisch für das Engagement und die erfolgreiche Erarbeitung eines individuellen Schutzkonzeptes steht. Sie wurde an alle teilnehmenden Organisationen überreicht – ein sichtbares Bekenntnis zu einem verantwortungsvollen und sicheren Umfeld für Kinder und Jugendliche.
„Das "Schutzschild" steht für mehr als eine Auszeichnung, es ist Ausdruck dafür, dass alle Beteiligten ein insbesondere für Kinder und Jugendliche sicheres Umfeld gewährleisten möchten. Diese Arbeit verdient Anerkennung und Sichtbarkeit – und ist zugleich Ansporn, die Vereine bei der Entwicklung entsprechender Schutzkonzepte zu unterstützen“, so Ute Wilkesmann, Vizepräsidentin Gesellschaftliche Verantwortung beim SBFV.
Praxisnahe Begleitung über anderthalb Jahre
Die «Schutzschild»-Reihe umfasste insgesamt acht Präsenzveranstaltungen in den Räumen des SC Freiburg sowie ergänzende digitale Formate. Ziel war es, Vereine und Verbände praxisnah bei der Entwicklung passgenauer Schutzkonzepte zu begleiten und zu stärken. Inhaltlich reichte das Spektrum von Sensibilisierung und Prävention über Handlungssicherheit im Verdachtsfall bis hin zur strukturellen Verankerung von Schutzmaßnahmen im Vereinsalltag.
Starke Partner: bsj, Kindernothilfe, Wendepunkt und SC Freiburg
Begleitet wurden die Vereine von der Badischen Sportjugend im Badischen Sportbund (bsj) in enger Zusammenarbeit mit der Kindernothilfe, dem Verein Wendepunkt und dem SC Freiburg. Diese Kooperation vereinte sportfachliche Expertise mit pädagogischer und präventiver Kompetenz und schuf eine fundierte Grundlage für nachhaltigen Kinderschutz im Sport.
Rückendeckung von zwei Profis des SC Freiburg
Ein besonderes Zeichen der Unterstützung setzten auch Vertreterinnen und Vertreter des SC Freiburg: Mit Nicolas Höfler und Meret Felde begleiteten zwei Profis die Veranstaltung und unterstrichen damit die gesellschaftliche Verantwortung des Sports.
Fragen zum Kinder- und Jugendschutz? Unsere Ansprechpersonen Simon Eckert (Hauptamt) und Ute Wilkesmann (Ehrenamt) stehen gerne beratend zur Seite.
