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Bezirkstag Bodensee 2026 in Randegg

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Es war ein rundum gelungener Bezirkstag, der am Sonntagmorgen in der Randegger Grenzlandhalle vom Bezirksvorsitzenden Konrad Matheis eröffnet wurde. Neben den Vereinen des Bezirks Bodensee, welche der Einladung des Bezirksfußballausschusses bis auf Ausnahme der FSG Zizenh./Hindelw./Hopptetenzell folgten, hob Matheis besonders die Anwesenheit einiger Personen hervor. Gottmadingens Bürgermeister Michael Klingler befand sich genauso unter den Gästen wie einige Mitglieder des SBFV-Präsidiums. Hierunter zählten SBFV-Präsident Dr. Reinhold Brandt, Vizepräsidentin Gesellschaftliche Verantwortung Ute Wilkesmann und Geschäftsführer Johannes Restle.

Nach einführenden Worten vom Bezirksvorsitzenden Matheis sowie Bürgermeister Klingler und dem Vorsitzenden des VfB Randegg Gerhard Brütsch, setzte SBFV-Präsident Dr. Brandt die Vereine über sämtliche überbezirkliche Informationen in Kenntnis. Wie gewohnt standen auch die Ehrungen der jeweiligen Aufsteiger, Pokalsieger und Meister auf der Tagesordnung. Matheis präsentierte zusätzlich einen grundlegenden Rückblick über die abgelaufene Spielzeit. Hierbei wurden vor allem die hohe Zahl an Spielverlegungen und die weiter anhaltende aggressive Haltung gegenüber den Unparteiischen negativ hervorgehoben. Alles in allem sei der Bezirk Bodensee mit der vergangenen Saison jedoch zufrieden gewesen, wie Matheis klarstellt.

Weiterentwicklung des Spielbetriebs
Für reichlich Gesprächsstoff des diesjährigen Bezirkstages sorgte der stetige Rückgang der am Spielbetrieb teilnehmenden Mannschaften. Ausgehend des fortschreitenden Negativtrends stellte Geschäftsführer Restle die Resultate einer Umfrage vor, welche im Mai diesen Jahres im Rahmen des Südbadischen Fußballverbandes durchgeführt wurde. Dabei wurden Vereinsverantwortliche sowie Trainer und Spieler zu Anforderungen und Herausforderungen des Spielbetriebes befragt. Ziel der Umfrage war die Erkenntnis von grundlegenden Bedürfnissen der Vereine. Hierbei hob Restle unteranderem hervor, dass die Anzahl der Herrenmannschaften im Zehn-Jahres Trend grundlegend um etwa 15% gefallen sei. Weniger Mannschaften sowie passende Staffeleinteilungen stellen damit organisatorisch große Herausforderungen dar. Aus den Umfrageergebnissen wurde besonders deutlich, dass Planbarkeit und ausgeglichene Mannschaftsstärken hinsichtlich der Staffeleinteilung für die Vereine besondere Priorität hätten. Demnach arbeitet der Verband an der Weiterentwicklung des Spielbetriebes, um zukunftsfähige Strukturen und gerechten sowie planbaren Wettbewerb zu gewährleisten.

Antrag zur Staffelreduzierung
Mit Spannung erwartet wurde die Abstimmung der Staffelreduzierung für die Kreisliga B. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Anzahl der Mannschaften in der Kreisliga B von 46 auf 42 verringerte, stellte der Bezirksfussballausschuss einen Antrag auf die Ansetzung von drei Staffeln mit jeweils 14 Mannschaften. Matheis führte dabei nochmals aus, dass es dabei einmalig maximal insgesamt 12 Absteiger geben werde. Als einzige Wortmeldung begrüßte der Präsident des SV Mühlhausen Klaus-Peter Minge den Vorschlag ausdrücklich. Trotz weniger Gegenstimmen wurde der Antrag per Akklamation schließlich genehmigt.

Nächster Bezirkstag in Mühlhausen
Große Veränderungen hinsichtlich der allgemeinen Staffeleinteilung für die anstehende Spielzeit waren nicht zu verzeichnen. Aufgrund dessen, dass die FSG Zizenh./Hindelw./Hopptetenzell ihre Mannschaft im Laufe der abgelaufenen Saison zurückzog, wurde der Wunsch des VfB Randegg berücksichtigt, dessen Reservemannschaft in der Staffel II anstatt der Staffel I der Kreisliga C anzusetzen. Nach zwei kurzweiligen Stunden beendete Matheis den Bezirkstag mit der Übergabe zweier Spielbälle an den VfB Randegg. Im kommenden Jahr wird der Bezirkstag in Mühlhausen stattfinden.

Fotos: Oliver Mayer